FutureCare

FutureCare 2010 - Grußworte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto Prof. August-Wilhelm Scheer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grußwort Dr. Philipp Rösler
Bundesminister für Gesundheit

Moderne Informationstechnologien können verbinden – auch zwischen Mensch und Medizin. Wie das in der Praxis aussehen kann, erleben Besucherinnen und Besucher der Future Care ganz praktisch mit "Telemedizin zum Anfassen". Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft zeigen BITKOM und Deutsche Messe auch in diesem Jahr wie die medizinische Versorgung durch moderne Technologien unterstützt werden kann.

Vor allem für chronisch kranke Menschen können Anwendungen wie Telehomecare und Telemonitoring – also die Überwachung wichtiger Daten wie z.B. Blutdruck oder Blutzuckerwerte im häuslichen Umfeld – Lebensqualität und Sicherheitsgefühl im Alltag erhöhen. Telemedizin und Telemonitoring haben aber nicht nur strategische Bedeutung bei der Betreuung und Therapie chronisch kranker Menschen. Sie spielen auch eine wichtig Rolle für die Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems in einer stetig alternden Gesellschaft. Dies ist eine Herausforderung, für die ich mit meiner Gesundheitspolitik nach Lösung suche, bei denen die Telematik ein Baustein ist.

Wir haben uns darauf verständigt, dass wir eine Telematikinfrastruktur für Deutschland brauchen, die den sicheren und praxistauglichen Datenaustausch im Bedarfsfall unterstützt. Dabei geht es nicht um das "ob", sondern nur um das "wie". Was technisch auf der Basis der Telematikinfrastruktur möglich ist, zeigt die FutureCare 2010 interessierten Besucherinnen und Besuchern in verschiedenen thematischen Rundgängen, von der Prävention über die Betreuung chronisch kranker Menschen in Praxis und Krankenhaus, Hilfe im Notfall und in der Pflegesituation.

Ich bin davon überzeugt, dass die FutureCare 2010 mit ihrem Konzept der "Telemedizin zum Anfassen" auch in diesem Jahr wieder ein Publikumsmagnet sein wird. Das Motto "Mensch – IT- Praxis" macht deutlich, dass der Mensch trotz aller Technik an erster Stelle steht. Ich habe sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen, weil sich die Ziele der FutureCare mit den Zielen meiner Gesundheitspolitik decken: Es geht um eine bessere Versorgung der Menschen und um die Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems.

Ihr Dr. Philipp Rösler

 

Grußwort Rainer Brüderle
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Die Gesundheitswirtschaft mit über 5 Millionen Beschäftigten ist bei Weitem der größte Wirtschaftszweig in Deutschland. Hier werden Arbeitsplätze gesichert und durch den hohen Innovationsgrad dieser Branche auch Wachstum und Beschäftigung in anderen Bereichen der Wirtschaft stimuliert. Ich bin mir sicher, dass ein von meinem Haus in Auftrag gegebenes Gutachten über Innovationsimpulse der Gesundheitswirtschaft, das Ende dieses Jahres veröffentlicht wird, dies nachdrücklich unterstreichen wird.

Ich begrüße es daher sehr, dass BITKOM mit dem Gesundheitsparcours "FutureCare" eine Plattform für die Vernetzung aller Akteure schafft.

Ziel von "FutureCare" ist die Botschaft, dass mittels IKT stets die richtigen Gesundheitsdaten des Patienten zur richtigen Zeit am richtigen Ort für den behandelnden Arzt oder Pflegepersonal zur Verfügung stehen, um eine optimale Behandlung des Patienten zu gewährleisten.

Telemedizin und Telemonitoring sind von strategischer Bedeutung bei der Betreuung und Therapie chronisch kranker Patienten und für die Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems in einer alternden Gesellschaft. Potenziale für Telemedizin und Telemonitoring bestehen insbesondere bei Volkskrankheiten wie Herzkreislauferkrankungen und Altersdiabetes.

Für die Umsetzung einer effizienten Telematikinfrastruktur ist eine der Grundvoraussetzungen die flächendeckende Breitbandinfrastruktur in Deutschland. Ein weiterer schrittweiser Ausbau zu höheren Daten-Geschwindigkeiten wird die Akzeptanz von telemedizinischen Anwendungen in allen Bereichen deutlich erhöhen. Die Breitbandstrategie der Bundesregierung wird diesen Prozess unterstützen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert in diesem innovativen Bereich zahlreiche Projekte. Beispielhaft genannt seien nur „Partnership for the Heart“ und „Inprimo“. Darüber hinaus beteiligen sich Unternehmen der Gesundheitswirtschaft an den allgemeinen Mittelstands- und Innovationsförderprogrammen.

Mit der "FutureCare" zeigen BITKOM und Deutsche Messe auch 2010 gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft, wie sich die medizinische Versorgung durch moderne Technologien in den kommenden Jahren verändern wird. Sie zeigt damit Marktpotenziale auf und leistet überdies einen unverzichtbaren Beitrag zur Lösung wichtiger Zukunftsaufgaben.

Ihr Rainer Brüderle

 

Grußwort Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer
Präsident BITKOM e.V. 

Neue Chancen für Telemedizin und Telemonitoring

Telemedizin und Telemonitoring haben strategische Bedeutung bei der Betreuung und Therapie chronisch kranker Patienten aber auch für die Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems in einer stetig alternden Gesellschaft. Potentiale für Telemedizin und Telemonitoring bestehen insbesondere bei Volkskrankheiten wie Herzkreislauferkrankungen und Altersdiabetes, genauer Diabetes Typ II. Rund vier Millionen kardiale Risikopatienten gibt es in Deutschland, pro Jahr kommt es zu 300.000 Herzinfarkt-Neuerkrankungen. An Diabetes Typ II sind allein in Deutschland fünf Millionen Menschen erkrankt und die Dunkelziffer ist hoch. Für viele der Betroffenen, vor allem für chronisch Kranke, könnten Anwendungen wie Telehomecare und Telemonitoring – also die Überwachung der Vitalparameter im häuslichen Umfeld – Lebensqualität und Sicherheitsgefühl im Alltag erhöhen.

Mit der FutureCare zeigt BITKOM gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft, wie sich die medizinische Versorgung durch moderne Technologien in den kommenden Jahren verändern wird und welche Produkte und Lösungen Risikopatienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes Typ II schon heute den Alltag erleichtern und eine höhere Sicherheit gewährleisten. Die dargestellten Praxisbeispiele beinhalten unter anderem Beispiele für den Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte und des Heilberufeausweises, der elektronischen Patienten- und Gesundheitsakte, der elektronischen Fallakte, der Point-of-Care Diagnostik und der mobilen bzw. stationären Pflege sowie weiterer Prozesse der Gesundheitsversorgung. Mittlerweile existieren ausgereifte Produkte, die aber bisher vor allem in Pilotversuchen eingesetzt werden. Hier besteht Handlungsbedarf auch für die Politik, die den Einsatz dieser Technologien als Alternative zur stationären Behandlung aktiv fördern sollte.

Ihr August-Wilhelm Scheer

 
   

 Foto Ernst Raue

 

Grußwort Ernst Raue
Mitglied des Vorstands Deutsche Messe

Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess, dessen Umsetzung ohne Informations- und Kommunikationstechnologien nicht gelingen kann. Den Akteuren ist das bewusst: So haben drei große deutsche Krankenkassen gerade gemeinsam in Berlin die bislang größte ökonomische Studie zur Telemedizin gestartet. Ziel ist es, diese innovative Versorgungsform allen Versicherten, die davon profitieren, zugänglich zu machen. Und auch bei der IT-Infrastruktur, Stichwort elektronische Gesundheitskarte, deutet sich nach einer durch den Regierungswechsel bedingten Bestandsaufnahme mit der jetzt geplanten Fokussierung auf das Online-Update der Versichertendaten, auf den elektronischen Arztbrief und auf die elektronischen Notfalldaten neue Dynamik an. Die in die CeBIT integrierte Fachmesse TeleHealth begleitet die Themen Infrastruktur und Telemedizin seit mehreren Jahren. Aber nicht nur das: Sie bietet vor allem auch eine Plattform für die „große Vision“ hinter all der Technik, eine digital unterstützte und qualitativ bessere Patientenversorgung, sei es bei Notfällen oder bei chronisch kranken Patienten. Der in diesem Jahr zum zweiten Mal präsentierte Gesundheitsparcours FutureCare, eine wie im Vorjahr zusammen mit dem BITKOM und namhaften Partnerunternehmen realisierte Sonderschau, ist der Ort, an dem CeBIT-Besucher die digital vernetzte Medizin live erleben können. Lassen Sie sich von namhaften Branchenkennern ganz konkrete Patientenbeispiele demonstrieren, von der Prävention über Diagnose und Therapie bis hin zur Nachsorge, vom Rettungswagen über die Klinik und Arztpraxis bis in die Apotheke und die eigenen vier Wände.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Ernst Raue

   
 
   
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